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Racemeter
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Das Modul · Prototyp

Alles auf dem Dach, nichts im Auto

Ein einziges Modul auf dem Dach misst die Fahrlinie und den Driftwinkel und schickt sie per Bluetooth ans Handy. Es läuft mit seinem Akku: Am Auto wird nichts angeschlossen.

Ein Prototyp in Arbeit

Das Modul ist noch nicht gefertigt und nicht im Verkauf. Seine Software ist geschrieben und läuft in der Simulation, und der Hardware-Prototyp ist in Vorbereitung. Es hat weder Preis noch Erscheinungstermin. Bis dahin funktioniert die App mit dem Handy allein.

Das Prinzip

Das Modul, das Handy und die Satelliten

Schéma du boîtier Racemeter sur le toit d'une voiture Vue de profil d'une voiture. Sur son toit, le boîtier porte deux antennes écartées d'environ 30 centimètres, qui captent les satellites. Le boîtier envoie ses mesures en Bluetooth au téléphone, qui affiche l'angle et la vitesse. Le téléphone reçoit les corrections RTK par le réseau mobile. 42° 61 km/h 4G 1 2 3 4 5 6
  1. Das Modul, auf dem Dach befestigt: GNSS-RTK-Empfänger, Gyroskop, Rechner und Akku, alles in einem Stück.
  2. Zwei Antennen, etwa 30 cm voneinander entfernt: Sie liefern die Ausrichtung der Karosserie.
  3. Die Satelliten zur Positionsbestimmung, von beiden Antennen empfangen.
  4. Bluetooth: Die Messwerte gehen ans Handy, 20-mal pro Sekunde.
  5. Das Handy, in seiner Halterung: Die App zeigt an, wertet und speichert.
  6. Die RTK-Korrekturen aus dem Centipède-Netz, über die mobile Datenverbindung des Handys empfangen und an das Modul weitergegeben.
Was es misst

Der echte Winkel, keine Schätzung

Die Position, zentimetergenau

Ein GNSS-RTK-Empfänger verfolgt das Modul zentimetergenau, 20-mal pro Sekunde, dank der Korrekturen aus dem Centipède-Netz.

Die Ausrichtung der Karosserie

Die beiden Antennen liefern die Richtung, in die das Auto zeigt. Verglichen mit der Richtung seiner Fahrlinie ergibt sie den Driftwinkel: gemessen, nicht abgeleitet.

Drehung und Beschleunigungen

Ein Gyroskop misst die Drehgeschwindigkeit der Karosserie, also wie sauber die Übergänge sind, und überbrückt die Momente zwischen zwei GNSS-Messungen. Aus den Beschleunigungen ergibt sich die Querbeschleunigung in g.

Auf die Hinterachse bezogen

Die Position des Moduls auf deinem Auto, im Fahrzeugprofil eingetragen, bezieht alle Messwerte auf die Hinterachse. So lassen sich zwei Autos wirklich vergleichen.

Auf dem Dach

Ein einziges Teil, autark

  • Ein einziges Modul enthält alles: den Rechner, den GNSS-Empfänger, die beiden Antennen unter einem Kunststoffdeckel, das Gyroskop und den Akku.
  • Es wird starr auf dem Dach befestigt, damit das Gyroskop der Karosserie genau folgt.
  • Am Auto wird nichts angeschlossen: weder Stecker noch Kabelbaum.
  • Der Prototyp soll einen Fahrtag mit seinem Akku durchhalten.
Kabellos

Das Handy stellt die Verbindung her

  • Das Modul schickt seine Messwerte per Bluetooth ans Handy. Die App kann es auch per Wi-Fi erreichen, über den Hotspot.
  • Die RTK-Korrekturen laufen über die mobile Datenverbindung des Handys: Keine Basisstation am Streckenrand nötig.
  • Es wird über seinen QR-Code oder seine Seriennummer mit deinem Handy gekoppelt.
  • Blackbox: Es speichert alles als Rohdaten auf seiner microSD-Karte, damit die Runs später neu berechnet werden können.
Wo es steht

Stand des Prototyps

  • Die Software des Moduls und die App sind geschrieben und zusammen in der Simulation getestet: Das simulierte Modul läuft auf einem PC und spricht mit der App über dasselbe Protokoll wie das echte.
  • Der Hardware-Prototyp ist in Vorbereitung: Er ist noch nicht zusammengebaut.
  • Es hat vorerst weder Preis noch Erscheinungstermin.